Hintergrund: 

Spätestens mit der Ankunft einer substantiellen Zahl von Flüchtenden in 2015/16 wurde klar, dass Sprachbildung kein Fachthema ist, sondern eine gesamtgesellschaftliche Zukunftsfrage. Die Unzulänglichkeit vieler Lernverfahren, die Mängel privater und öffentlicher Sprachbildungsangebote treten offen zu Tage. Zugleich erhöhen sich die Anforderungen an Lernende und Lehrende.

Methoden und Formen von Sprachbildung lassen sich nicht trennen:

Was sind Apps ohne Benutzeroberfläche? Was sind Bücher und Zeitschriften ohne Typografie, Layout und Illustrationen; Lerngruppen ohne lernfördernde Raumbedingungen? Sprachbildung ist ohne Design nicht denkbar. Beides wird jedoch kaum zusammen gedacht. Vieles von dem, was an der Sprachbildung nicht Wort, sondern Gestaltung ist, wurde hier zusammen gedacht. Die zentrale Frage lautete: Wie können die vielfältigen Disziplinen des Designs dabei helfen, Sprachbildung effizienter, freudvoller, barrierefreier und nachhaltiger zu gestalten.

Partner und Organisation, Gebühr

Diese Konferenz der HfG Offenbach, wurde finanziert durch das Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Gastgeber war im Haus des Buches der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH. Premium-Partner war der Deutsche Designer Club DDC. Die Teilnahme war kostenlos.

Konzept und Organisation

Die Konferenz wurde von Prof. Georg-Christof Bertsch, HfG Offenbach, zusammen mit Carlotta Ludig, Studentin am Fachbereich Design der HfG, geleitet. Laura Krautkrämer übernahm die Moderation der Konferenz. Moritz Steinacker, Uni Siegen, bloggte im Vorfeld. Während der Konferenz führten zwei Videoteams der HfG (Videostudio Claus Withopf) unter Leitung von Maximilian Reimann Interviews und dokumentierten Diskussionen. Corporate Design der Konferenz: Prof. Markus Weisbeck, Surface.